GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
                       
Madeleine Dietz   Madeleine Dietz   Madeleine Dietz   Madeleine Dietz   Madeleine Dietz   Madeleine Dietz  
                       
                       

Madeleine Dietz: konvertibel, 07. 12. 2000 - 16. 02. 2001

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geboren 1953 in Mannheim
1970-1974 Studium an der Werkkunstschule Mannheim
lebt und arbeitet in Landau in der Pfalz

 

Manfred Fath, Kunsthalle Mannheim schreibt im Vorwort zum Katalog:
Konsequent und kompromisslos verfolgt Madeleine Dietz seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens ihre bildnerischen Anliegen. Ihr Verständnis vom Menschen ist geprägt von der Vorstellung, daß sich seine Bestimmung zwischen Polen, teilweise extremster Positionen, bewegt und daß diese Momente immer als gleichwertig, gewissermaßen als austauschbar ("konvertibel") zu verstehen sind. Nicht nur, daß sich das Leben des Menschen zwischen der Geburt und dem Werden einerseits und dem Vergehen und Sterben andrerseits bewegt, auch Gegenüberstellungen, wie Weiblich und Männlich, wie Emotionalität und Logik, wie Liebe und Haß, wie Furcht und Freude, Schutz und Abwehr....... sind Gegensätze, die als einander bedingende Faktoren unserer Existenz aufzufassen sind.
Ihre Arbeiten versteht Madeleine Dietz als ein analoges Bild dieser Polarität. In ihren Werken schafft die Künstlerin ein Spannungsfeld zwischen offenen und geschlossenen, zwischen bestimmbaren und unbestimmbaren Formen, zwischen Stahlkörpern und Erdschichtungen, in denen sich die angesprochene Polarität spiegelt.