GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
                       
Roger Ackling   Roger Ackling   Roger Ackling   Roger Ackling   Roger Ackling   Roger Ackling  
                       
                       

Roger Ackling: little scultptures, 04. 05. - 30. 06. 2006

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Zur Faszination eines Galeriebesuches oder einer Vernissage gehört die Neugier zu erfahren, wie die Arbeit des Künstlers beschaffen ist, wie er denkt und wie er sein Denken in seiner künstlerischen Arbeit umsetzt.

Roger Ackling (geboren 1947 in London) „zeichnet“ indem er mit einem Vergrößerungsglas die Sonnenstrahlen einfängt und so Linien auf der Oberfläche einbrennt. Jede Linie ist ein Rapport eingebrannter Sonnenabbilder. Die verwendeten Materialien, hauptsächlich Holz, sind Abfälle der Gesellschaft. Er findet sie auf seinen Spaziergängen am Strand an der Nordküste Norfolks. An den gefundenen Materialien findet man von Menschenhand hinterlassene Spuren, wie Nägel, Draht, Sägespuren usw. Diese Beweise menschlichen Lebens verwendet er aber nicht symbolisch oder erzählend, um seinem Werk Inhalt zu verleihen, sondern als Grundlage für die künftige Zeichnung, die eine Antwort auf die Landschaft der Oberfläche und Form sein wird. Die Zeugnisse früherer Verwendungszwecke werden abstrakt: Linien, Formen, Strukturen.