GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
                       
Max Cole   Max Cole   Max Cole   Max Cole          
                       
                       

Max Cole: On redtail pond - Paintings from the summer, 08. 11. 2007 - 25. 01. 2008

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Max Cole, 1937 in Kansas geboren, ist von der Landschaft ihrer Kindheit geprägt. Mit ihrer Familie, Nachfahren der Cherokees, hatte sie mehrfach den Wohnort gewechselt, um der Armut zu entkommen. Die endlose Weite dieser Landschaft und die stete Linie des Horizonts kehren in ihren Bildern wieder.
Jahrelang lebte Max Cole in Los Angeles und dann in New York, bevor sie im Jahre 2002 aus der Großstadt nach Ruby, NY, übersiedelte und seitdem in großer Abgeschiedenheit dort lebt und arbeitet.

Die horizontale Linie ist für Max Cole das abstrakteste und zugleich das selbstverständlichste Element der Malerei. Aus ihr hat Cole eine unverwechselbare Bildsprache entwickelt, die seit mehr als drei Jahrzehnten in allen ihren Arbeiten zum Tragen kommt. Horizontale Farbbänder, Streifen und Linien durchlaufen mehrfach und regelmäßig den Bildträger, die großformatigen Leinwände wie das kleine Papierformat. Die Farben reichen von den unterschiedlichsten Grau- bis zu Schwarztönen. Das zweite Prinzip ihrer Syntax sind dicht gesetzte, haarfeine Vertikalstriche. Aus unzähligen Bildteilen dieser einmaligen Pinselstriche werden stets querformatigen Bilder gebaut, deren scheinbare Gleichförmigkeit keinen Blickfang bereithält, nichts, das die Aufmerksamkeit fokussieren würde.

„Die Bilder von Max Cole haben in ihrem Aussehen, ihrer Struktur, ihrem Aufbau nichts Rätselhaftes an sich, trotz der faszinierenden Wunder, die ihnen innewohnen.“ (David Pagel)

„In Max Coles Werken scheinen sich zwei Vorstellungen des Unendlichen zu begegnen und in ein Spannungsfeld zu treten – in der Horizontalen die gezähmte Unendlichkeit der Mathematik, der sich beispielsweise Gleichungssysteme in geordneter Regelmässigkeit annähern, in der Vertikalen eine archaische Unendlichkeit, die sich jeder Beschreibung entzieht und ihre Wesenhaftigkeit nur erahnen lässt.“ (Janine Gebser)