GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
                       
Jörg Bürkle, A. Paola Neumann   Jörg Bürkle, A. Paola Neumann   Jörg Bürkle, A. Paola Neumann              
                       
                       

Jörg Bürkle, A. Paola Neumann: divergierend, 08. 05. - 27. 06. 2008

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In dieser Ausstellung werden Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlerpaars A. PAOLA NEUMANN und JÖRG BÜRKLE präsentiert. Beide Positionen befassen sich mit monochromer Malerei „divergierend“, wie das Thema der Ausstellung lautet.

Jörg Bürkle, geboren 1961 in Tübingen, Studium der Malerei an der Akademie der bildenden Künste in München, wird mit der Serie „Predella“ auf den Ausgangspunkt europäischen Malereiverständnisses verweisen: auf das mittelalterliche Altarbild. Bürkle: „Die in der Predella erstmals realisierte, konzeptuelle Hinwendung zum Episodischen, Flüchtigen, zur entschieden ‚kleinen Form’ greift mein 2005 begonnenes, mehrjähriges Arbeitsvorhaben auf. Es soll über eine zahlenmäßig offene Reihe dichter gleichformatiger Einzelbilder (40 x 40 cm) den gesamten Farbkreis allmählich abschreiten und im Spiel mit den operativen Variablen der Malerei nicht direkt bestimmbare intelligible Zusammenhänge erschließen.“ Einen weiterer Bereich seiner Arbeit sind die ebenfalls in der Ausstellung zu sehenden Tusche-Bilder, die anlässlich seiner Gastprofessur an der Chinese Academy of Art in Hangzhou 2007 entstanden.

A. Paola Neumann, geboren 1962 in Berlin, Studium an der Hochschule der Künste Berlin, geht in ihren Arbeiten „der äußerst konzentrierten Untersuchung einer einzigen Farbe“ nach, wie Ralf Hartmann schreibt. „Angeordnet wie in einer wissenschaftlichen Versuchsreihe werden verschiedene Spezifika eines intensiven Farbtons analysiert und einer genaueren künstlerischen Betrachtung unterzogen. Das Resultat dieses ‚Farblabors’ ist ein faszinierendes Spektrum an farblichen Interferenzen, das sich allein aus minimalen Verschiebungen in der Akzentuierung des Kolorits ergibt. Jedes dieser Bilder arbeitet mit dem Spannungsverhältnis zwischen lichten und zarten Rändern und einem kraftvollen farbigen Zentrum.“