GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
                       
Wolfram Ullrich: Die Leichtigkeit des Stahls   Wolfram Ullrich: Die Leichtigkeit des Stahls   Wolfram Ullrich: Die Leichtigkeit des Stahls   Wolfram Ullrich: Die Leichtigkeit des Stahls   Wolfram Ullrich: Die Leichtigkeit des Stahls      
                       
                       

Wolfram Ullrich: Die Leichtigkeit des Stahls, 18. 11. - 23. 12. 2010

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Trapezoide Flächen bilden die Basis für Ullrichs flache Stahlskulpturen, die von der Wand in den Raum hineinragen.
Die monochrom und meist in leuchtenden Farben gehaltenen Frontflächen erinnern an die Malerei der 60er Jahre, an Hard Edge und Shaped Canvas. Mit der Umsetzung der Thematik dieser Kunstrichtung in die dritte Dimension stellt sich Ullrich in eine lange Traditionslinie der Moderne, für die das Verhältnis von Form, Farbe und Raum eine der Grundproblematiken darstellt. Dies zeigt sich vor allem im Spiel mit der Perspektive, die durch ein komplexes Zusammenspiel aus Schattenwurf und der Segmentierung geschlossener Einzelflächen konstruiert ist. Insbesondere seine Wandarbeiten entwickeln oftmals eine frappierende illusionistische Raumwirkung: Sie scheinen massiver und größer zu sein als sie in Wirklichkeit sind und tief in die Wand einzudringen. Im Spannungsfeld zwischen optischem und haptischem Raum, zwischen Bildraum und Umraum findet der Großteil von Ullrichs Wandarbeiten seinen Ort.

 

Biographie:

1961 geboren in Würzburg
1980–1986 Staatliche Akademie der Bild. Künste Stuttgart
1981–1985 Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart
1990 Stipendium der Graduiertenförderung des Landes Baden-Württemberg
1991 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1992 Arbeitsstipendium des DAAD, New York
2009 Preis der Helmut-Kraft-Stiftung 2010
André Evard Preis, Messmer Foundation
Lebt und arbeitet in Stuttgart



Ausstellungen seit 2002 (Auswahl):

2010 galerie martin wörn, baden-württemberg konkret, sulzburg
Galerie Hjärne, Hesingborg
Galerie Gudrun Spielvogel, München
2. Intern. André Evard Preis, Messmer Foundation, Riegel
Galerie Une, Neuchâtel
2009 Bohuslän Museum, Udevalla (Katalog)
Galerie Michael Sturm, Stuttgart
Donation Jeunet Museé d'art et histoire, Neuchâtel, (K)
2008 Galerie Bernd Lausberg, Düsseldorf
Galerie Konstruktiv Tendens, Stockhol
2007 Galerie St. Johann, Saarbrücken
Ausgerechnet… Mathematik und konkrete Kunst, Museum im Kulturspeicher Würzburg, (Katalog)
Galerie Schlégl, Zürich (Katalog)
Galerie Une, Neuchâte
2006 Das Schicksal des Paradieses liegt in seiner Geometrie, Kunstverein KISS, Untergröningen (Katalog) Galerie Une, Neuchâtel
Galerie Lausberg, Düsseldorf
Galerie Kusseneers, Antwerpen
2005 Galerie Michael Sturm, Stuttgart
«Entourage de…?», Städt. Galerie Esslingen, Villa Merkel, Esslingen / N.(Katalog)
2004 Galerie Pilar Parra, Madrid Galerie Bergner+Job, Mainz Galerie
Gudrun Spielvogel, München
2003 «Herbarium der Blicke», Deutscher Künstlerbund, Bundeskunsthalle Bonn (Katalog)
Galerie Konstruktiv Tendens, Stockholm «Multiple» Galerie St. Johann, Saarbrücken
2002 Galerie Pilar Parra, Madrid (Katalog) Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen (Katalog)
Galerie Michael Sturm, Stuttgart
Galerie Bergner+Job, Wiesbaden