GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
                       
Ausstellungsarchiv 2011: Susanne Ackermann, Malerei   Ausstellungsarchiv 2011: Susanne Ackermann, Malerei   Ausstellungsarchiv 2011: Susanne Ackermann, Malerei   Ausstellungsarchiv 2011: Susanne Ackermann, Malerei   Ausstellungsarchiv 2011: Susanne Ackermann, Malerei   Ausstellungsarchiv 2011: Susanne Ackermann, Malerei  
                       
                       

Susanne Ackermann: homeless, 14. 06. – 15. 07. 2011

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geboren 1962 in Oldenburg
1988–93 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
1993–94 Meisterschülerin
1995 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden-Würtenberg
1996 Graduiertenstipendium des Landes Baden-Würtenberg
1999 Cité international des Arts, Paris
2003-06 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung, Pforzheim
2007-08 Vertretungsprofessur an der Fachhochschule Mainz
2011 Hanna Nagel Preis
lebt und arbeitet in Karlsruhe

 

Susanne Ackermanns Vorstellung von Raum vermittelt die paradoxe Wahrnehmung, dass sich aus der Vielschichtigkeit und der Gleichzeitigkeit eine Verlangsamung ergibt. Rein rational sind die Farbschichten nicht nach zu vollziehen. So entzieht sich das Bild dem allzu schnellen Erfassen und fordert eine eher intuitive Annäherung.
Der zweidimensionale Bildträger öffnet in einen schier unendlichen Raum. In großzügigen Bögen schwingende Farbbahnen bedecken die Leinwand in ausgreifenden Kreisbewegungen, die sich mehr und mehr überlagern. Dadurch entsteht die den Arbeiten eigene enorme räumliche Tiefe und eine frische, heiter wirkende Leuchtkraft.
Die Direktheit der Farbe stimmt mit der Einfachheit des Malgestus überein. Die Pinselführung ergibt sich aus einer natürlichen Körperbewegung und führt durch Überlagerung zur Gesamtgestalt des Bildes. Dieses gleichsam automatische Entstehen des Bildaufbaus aus einer Methode gilt auch für die Zeichnungen. Die Arbeiten von Susanne Ackermann erwachsen aus der Anwendung
eines Prinzips und entwickeln sich doch völlig offen.