GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
                       
Ausstellungsarchiv 2011: Inge Dick, Lichtzeiten-Zinnober   Ausstellungsarchiv 2011: Inge Dick, Lichtzeiten-Zinnober   Ausstellungsarchiv 2011: Inge Dick, Lichtzeiten-Zinnober   Ausstellungsarchiv 2011: Inge Dick, Lichtzeiten-Zinnober   Ausstellungsarchiv 2011: Inge Dick, Lichtzeiten-Zinnober   Ausstellungsarchiv 2011: Inge Dick, Lichtzeiten-Zinnober  
                       
                       

Inge Dick: Lichtzeiten-Zinnober, 28. 04. – 01. 06. 2011

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geboren 1941 in Wien
lebt und arbeitet in Loibichl am Mondsee, Oberöstereich

 

Stills aus dem Film „Zinnober“

Da die Polaroid-Technik nicht mehr zur Verfügung steht, ist Inge Dick unter anderem auf den Film umgestiegen. Ein konsequenter Schritt, denn es hat sie gereizt, die Farbveränderungen nicht nur als einzelne Fakten, als Shots darzustellen, sondern auch in ihren sanften Übergängen, als sukzessiven Prozess erlebbar zu machen. So entstand der 13,5 Stunden dauernde digitale Film „Zinnober“, die Aufnahme einer zinnoberroten Fläche während eines Tages in ihrem Atelier, die die Kamera bei gleichbleibender Blende und Belichtungszeit leicht unscharf gemacht hat. Das Zinnoberrot ist ein schönes besonders leuchtendes Rot, das viel Licht absorbiert. Es eignet sich deshalb besonders gut für Inge Dicks Absichten. Die ganze Vielfalt der Wandlungs-fähigkeit dieser Farbe erlebt man hier in Echtzeit, und der Aspekt der Stille, der Inge Dick schon bei ihren Gemälden so wichtig war, kommt hier im Film voll zum Tragen. Als Auskoppelung aus dem Film sind „Zinnober-Stills“ entstanden, die den Film nun wieder in Fotografie umsetzen. Natürlich sind die Stills mit der genauen Angabe der Uhrzeit versehen, sonst könnten sie ja – wie Inge Dick sagt – „irgendetwas sein. Und ich will ja gerade die Dokumentation.“
Tobias Hoffmann