GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
 
Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte  
                           
Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte  
                           
Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte   Pavel Rudolf: Bilder und Texte  
                           
                           

PAVEL RUDOLF – Bilder und Texte, 27. März – 30. April 2014

< < < Ausstellungs-Archiv 2014
 
Information > > >

 

1943 geboren in Brno, CZ
1959–63 Kunstgewerbeschule in Brno
1963–67 Pädagogische Fakultät der Masaryk-Universität in Brno
1996/97 Stipendium der Pollock-Krasner Foundation
Lebt und arbeitet in Brno, CZ

 

Auszug eines Textes von Jiri Valoch

Pavel Rudolfs Anfänge liegen in den 60er Jahren, das waren seine Lehrjahre. Beachtenswert ist, dass sich schon damals in seinen Arbeiten das Interesse an der Schrift als eine ästhetische Dominante von Bild bzw. Zeichnung manifestiert. Die Untersuchung des ästhetischen und kommunikativen Wertes von Zeichen und vor allem ihrer, manchmal spielerischen oder grotesken, andermal eher zu einem gesamten Metazeichen gerichteten Paraphrasen, blieb für eine Reihe weiterer Jahre das Metier des Künstlers.
Die Konstruktionen von Rudolf weichen davon ab. Sie sind überraschend und unerwartet, da sie immer neuen Regeln folgen, die zwar meist einfach sind, aber durchaus nicht die üblichen Konventionen respektieren. Die Arbeiten von Rudolf sind „offene Werke“ nicht im Sinne der Möglichkeit einer faktischen Manipulation oder Umwandlung, sondern im Sinne der Eröffnung intellektueller Operationen. Jedes Werk ist de facto der Träger einer neuen, nur für sich selbst gültigen Strategie, jede Erfahrung ist neu und nicht vertauschbar. Man könnte – in Anlehnung an Bense – von einer intellektuellen Befriedigung durch die Identifizierung der Spielregel und die überraschenden visuellen Ergebnisse, zu denen sie führte, sprechen.