GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
 
GÜNTHER SELICHAR – When Scanners Meet   Günther Selichar - When Scanners Meet   GÜNTHER SELICHAR – When Scanners Meet   GÜNTHER SELICHAR – When Scanners Meet   GÜNTHER SELICHAR – When Scanners Meet   GÜNTHER SELICHAR – When Scanners Meet      
                           
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GÜNTHER SELICHAR – When Scanners Meet, 09. 10. – 14. 11. 2014

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1960 geboren in Linz
1979-86 Studium der Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie, Universität Salzburg / Art Institute of Chicago
1990 Würdigungspreis für Künstlerische Fotografie des BM für Unterricht und Kunst
1997 Förderungspreis für Bildende Kunst der Stadt Wien
2001 OÖ. Landeskulturpreis für künstlerische Fotografie
2004 Kunstwürdigungspreis für bildende Kunst der Stadt Linz
2007–2013 Professor für Medienkunst (Mass Media Research und Kunst im medialen öffentlichen Raum),
Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig

Zahlreiche internationale Ausstellungen und Projekte im öffentlichen Raum
Lebt und arbeitet in Wien


Seit den frühen 1990er Jahren arbeitet Günther Selichar mit den visuellen Elementen jener Apparate, die uns Wirklichkeit medial vermitteln: „Mehr als jemals zuvor gewinnen wir unsere Informationen aus reproduzierenden, konstruierenden und virtuellen Übertragungssystemen, deren Überprüfbarkeit sich uns entzieht und deren Hintergründe oft nicht vollständig transparent sind.“ (G.S.)
Als Künstler und Medientheoretiker fokussiert Selichar dabei auf den Moment der Übertragung, auf jene „Folien“, wie Druckraster und RGB-Farbraum, die zwischen Wirklichkeit und Consumer eingezogen werden, oder auf die entsprechenden Apparate wie Scanner und Bildschirm.
Auf ihr konkretes Erscheinungsbild reduziert, repräsentieren sie jene Systeme, die die Wirklichkeit für uns zubereiten und zusammenfassen. Die in diesem Sinne provokante Frage „Who’s Afraid of Blue, Red and Green?” – eine Anspielung sowohl auf die RGB-Streifenmaske des Farbmonitors als auch auf Barnett Newman als zentrale Figur einer selbstreflexiven Malerei – intendiert dabei gleichermaßen Interesse wie Kritik an der Entwicklung der Massenmedien.
Ruth Horak