GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
 
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gemeinsam mit GOMRINGER: 12. 03. – 27. 03. 2015

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Anlässlich des 90. Geburtstages von Eugen Gomringer zeigen wir ausgewählte Text-Arbeiten, sowie Werke, die in Zusammenarbeit mit Künstlern der Galerie Lindner (Hellmut Bruch, Gerhard Frömel und Josef Linschinger) entstanden sind.

 

BIOGRAFIE EUGEN GOMRINGER

– Kunstschriftsteller und Lyriker


1925 Am 20. Januar in Cachuela Esperanza/Bolivien geboren. Mutter Bolivianerin, Vater Schweizer (Zürich). Schulbesuch in Zürich

1944–50 Studium an der Universität Bern. Nationalökonomie, Kunst- und Literaturgeschichte. Erste Begegnung mit konkreter Kunst (Bilder von Max Bill in Zürich). 1947 in Rom Vorlesungen bei Leo Bruhns und Ludwig Curtius

1950–53 Volontariat bei der Tageszeitung „Der Bund“, Bern. Journalismus

1953 Mitgründer der Kunstzeitschrift spirale mit Marcel Wyss und Diter Rot. Erste Gedichtsammlung der Konkreten Poesie: konstellationen constellations constelaciones. Begegnung mit Oskar Kokoschka in Salzburg während der Generalsession des amerikanischen Seminars in Salzburg, Schloss Leopoldskron

1954–57 Sekretär von Max Bill an der Hochschule für Gestaltung (HFG) Ulm. Nach Bills Weggang noch bis 1958 Dozent für Information. Begegnung mit Helmut Heissenbüttel, Josef Albers, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Max Bense, Konrad Wachsmann, Johannes Itten, Fred Hochstrasser

1958 Mitarbeiter von Anthony van Hoboken am Werkverzeichnis von Josef Haydn in Ascona

1959–67 Propagandachef der Schweizer Schmirgel- und Schleifindustrie

1961–67 Geschäftsführer des Schweizer Werkbundes (SWB) in Zürich. Gründungsmitglied des Verbandes Schweizer Industrial-Designer in Zürich

1967–85 Kulturbeauftragter der Rosenthal AG in Selb. Wohnsitz und Archiv für Konkrete Poesie im Schloss Erkersreuth

1971 Erste Vortragsreise durch Zentral- und Südamerika. Es folgen mehrere Reisen durch Südamerika, die USA und nach Zaire im Auftrag des Goethe-Instituts und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

1973 Mitglied der Akademie der Künste Berlin

1976 Dozent für Theorie der Ästhetik an der Kunstakademie Düsseldorf. Neuer Wohnsitz: Wurlitz 22 bei Rehau

1978–90 Professor an der Kunstakademie Düsseldorf

1986 Erste Gastprofessur für Poetik an der Universität Bamberg

1988 Erster Intendant des Internationalen Forums für Gestaltung Ulm. Mitglied des Beirats, seither noch viermal Intendant

1988–94 Längere Vorlesungsaufenthalte in Los Angeles, Fayetteville, Costa Rica, Albuquerque, Portland, Vermont, Bolivien, Sao Paulo, Buenos Aires und Rio

Seit 1992 Vorlesungen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Zwickau, Abteilung Angewandte Kunst Schneeberg

1995 Bestellung zum Honorarprofessor für Ästhetik durch Prof. Dr. H.J. Meyer, Freistaat Sachsen

1992 Eröffnung des ersten Museums für Konkrete Kunst mit Sammlung Gomringer in Ingolstadt

1994 Vorlesungen und Workshops an den Universitäten Porto, Coimbra und Lissabon

1995 Vorträge und Lesungen in Ankara, Coimbra (2. Internationales Lyriktreffen), Literarische Werkstatt Berlin

2000 Gründung des IKKP Institut für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie – Archiv Eugen Gomringer in Rehau

2002–03 Kurator des Kunstvereins Halle für die Ausstellung Konkrete Kunst mit 42 Künstlern

2004 Widmung eines Platzes und eines Weges: Prof. Eugen Gomringer-Platz in Hünfeld bei Fulda

2005 Kurator der Ausstellung experiment konkret im Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt

2010 Kurator der Ausstellung 100 Jahre Konkrete Kunst. Struktur und Wahrnehmung in den Räumen der REHAUArt in Rehau

Vorlesung Universität Jena: Die exakten 50er Jahre mit Max Bense

2011 Januar. Berlin. Alice-Salomon-Poetikpreis
Vortragsreise durch Großbritannien: Eugen Gomringer in the UK
Kurator der Ausstellung Robert S. Gessner. Revision eines Schweizer Künstlers. 1908–1982. Kunsthaus Rehau

2012 Vorlesung: Von der Konkreten Kunst zur Konkreten Poesie. Kunstakdemie Halle, Burg Giebichenstein
Einführung in die Ausstellung Jerry Zeniuk / Toni Stegmayer. Rosenheim
Einführung in die Ausstellung Hasso von Henninges. MuWa (Museum der Wahrnehmung), Graz
Gemeinsame Lesung Eugen und Nora Gomringer. Karlsruhe

2014 1. – 6. April: Mexiko City: Poesiefestival Alta Voz und Filmaufnahmen zu www.agomringerz.de
10. – 13. April: Ascona: Filmaufnahmen zu www.agomringerz.de


PUBLIKATIONEN (Auswahl)

  • konstellationen constellations constelaciones. Bern 1953

  • 33 konstellationen. Mit 6 konstellationen von max bill. St. Gallen 1960

  • das stundenbuch. München 1965

  • worte sind schatten. die konstellationen 1951–1968. Herausgegeben und eingeleitet von Helmut Heißenbüttel.
    Reinbek bei Hamburg 1969

  • konstellationen ideogramme stundenbuch. Stuttgart 1977

  • zur sache der konkreten. Band 1: Konkrete Poesie, Band 2: Konkrete Kunst. St. Gallen 1988

  • das kleine gelbe quadrat. quadrate aller länder. Märchen. (2 Bde.). Mit einem Nachwort von Karl Riha. Köln 1992

  • theorie der konkreten poesie. texte und manifeste 1954–1997. Wien 1997

  • grammatische konfession. confession grammaticale. Paris 2002

  • kommandiert die poesie. biografische berichte. Dozwil/TG 2006

  • eines sommers sonette. a summer’s sonnets. Dozwil/TG 2008 (ausgezeichnet mit dem Rilke-Preis in der Schweiz)

  • der sonette gezeiten. the sonnet’s tides. Dozwil/TG 2009

  • Eugen und Nortrud Gomringer (Hrsg.): Timo Heimann. GrünBilder PoesieGrün. Nürnberg 2007

  • Eugen Gomringer (Hrsg.): 100 Jahre Konkrete Kunst. Struktur und Wahrnehmung. Ausstellungskatalog, Weitra, 2010

  • künstlersonette. sonnets about artists. Dozwil/TG 2011

  • admirador. 60 Jahre Gomringer, Poesie und Prosa. Berlin, 2011

  • Diverse Künstlermonografien, z.B. von Josef Albers, Nelly Rudin, Karl Gerstner, Vera Röhm, Otto Herbert Hajek u.a.

  • Mappen in Zusammenarbeit mit Künstlern, z.B. von Piero Dorazio, Vera Röhm, Heinz Günter Prager, Jo Enzweiler,
    Karl Gerstner, Günter Fruhtrunk u.a.

  • nichts für schnell-betrachter und bücher-blätterer, Eugen Gomringers Gemeinschaftsarbeiten mit bildenden Künstlern,
    Herausgeberin Annette Gilbert, Kerber Verlag Bielefeld Berlin