GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
 
HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst  
                           
HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst  
                           
HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst  
                           
HIL DE GARD – Geduldige Kunst   HIL DE GARD – Geduldige Kunst                      
                           
                           

HIL DE GARD – Geduldige Kunst, 20. 02. – 20. 03. 2020

< < < Ausstellungs-Archiv 2020
 
Information > > >



STIMMEN zu den Arbeiten von HIL DE GARD:

Bildeinheiten, die als ‚Wörter’ fungieren, reiht Hil de Gard zu Sequenzen einer ungewöhnlichen, internationalen Geschichte des Alltags (Christina Weiss, Hamburg)

Ich erlebe diese Hand, die ein Stickmuster einschiebt, wie ein ‚warte einen Augenblick, überdenke das Gelesene, auch dort werden Fäden gespannt, überkreuzt, und aus dem einfachen Grundmuster entwickeln sich faszinierende Figuren’ (Ilse Garnier, Amiens/Paris)

Wie es dem Schriftsteller auf der sprachlichen Ebene um die Positionierung aktueller Wortbedeutungen geht, so spielt die Künstlerin Hil de Gard auf der visuellen Ebene um die Frage, wie die Zeichen im sozialen Raum entstehen (Sigrun Höllrigl, Wien)

Strichmännchen als Flaggenzeichen sind wie Morsedaten, nebeneinandergesetzt zu formalen Einheiten, die als Einheit die Einheit eines Satzes bilden (Heimrad Bäcker, Linz)

Sprichwörtlichkeit, Sprachwirklichkeit, Zeichenhaftigkeit (Kurt Neumann, Wien)

Bewußtsein schaffen durch Wort- und Sprachanalysen ist ein wichtiger Bestandteil in den Arbeiten von Hil de Gard, oft geschieht dies im erweiterten Zusammenhang in Auseinandersetzung mit den Objekten des täglichen Lebens (Christian Witt-Dörring, Wien)

 

KURZBIOGRAFIE

Geboren 1964, aufgewachsen in Lustenau (A) und Altstätten (CH)
Tanzpädagogikausbildung (am Konservatorium der Stadt Wien, Abschluß 1986)
Lebt in Wien

Arbeitet im Grenzbereich von Sprache/Signet/Piktogramm/Zeichnung/Objekt (z.B intarsierte Holztische aus der Serie –tisch und fragile Objekte), als Performerin (Radschlag-Aktionen), Buchgestaltungen für den Literaturverlag Droschl, Stickereien in Kreuzstich als gezeichnete Originale und auf Stoff gestickte Muster (Tisch- und Bettwäsche: ‚Kunst im Bett’,’Tapser auf dem Tisch’), Figurenalphabete, Piktogramm-Bücher und -mappen, beschriftete Rollen, Logos und Design-Entwürfe (Droschl-Verlagszeichen, Etiketten für Hirsch- und Haubensack-Wein), Tanzschrift, Ausstellungsgestaltungen (in memoriam Heimrad Bäcker, fürs Gustinus Ambrosi-Museum), Kontakte zu Vertretern der konkreten und visuellen Poesie (Heimrad Bäcker, Heinz Gappmayr, Ilse Garnier u.a.)

Publikationen u.a.:

• Wirf nicht das Handtuch! edition neue texte, Linz 1990
• 3x darfst du raten, Zeitung an jeden Haushalt, Singen 1990
• Stichwort Stadt, edition ch, Wien 1991
• Malmappen für Kinder (z.B. 16 Umrißblätter mit Tieren 1997)
• mittendrin: Bodo Hell/Hil de Gard, Erzählungen/Zeichnungen, Literaturverlag Droschl 1994
• Piktogrammserien in Fuszspuren: Füsze, Texte und Zeichen von Wien nach Berlin, Gerhard Wolf Janus press 1994