GALERIE LINDNER WIEN

 

 

 

 

 

 
 
CHRISTOPH LUGER – deshalb machen wir das   CHRISTOPH LUGER – deshalb machen wir das   CHRISTOPH LUGER – deshalb machen wir das   CHRISTOPH LUGER – deshalb machen wir das   CHRISTOPH LUGER – deshalb machen wir das   CHRISTOPH LUGER – deshalb machen wir das      
                           
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CHRISTOPH LUGER – deshalb machen wir das, 28. 09. – 27. 10. 2017

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KURZBIOGRAFIE

1957 geboren in Bregenz
1976–81 Akademie der bildenden Künste, Wien, Studium bei Prof. Max Melcher
1990 Msgr. Otto Mauer-Preis
Arbeitsstipendien in Rom (I) 1981, Krumau (CZ) 2001, Ningbo (CN) 2009, Istanbul (TR) 2012

Lebt und arbeitet in Wien


Hochwertige Papiere, eigenständig hergestellte Erdfarben meist mit Leim als Bindemittel, hin und wieder mit beigemengten Papierbrösel, Asche oder Tonmineralien oder auch selbstgebranntes Ocker: sie bilden die Grundlage für Christoph Lugers Malerei. Der Künstler kennt und beherrscht das Handwerk, seine Arbeiten entstehen „aus dem Handwerk heraus“, wie er selbst betont. Luger ist vor allem aber auch ein Maler aus Leidenschaft, und so erschafft er malerische Welten mit intuitiv gesetzten, grafischen wie flächigen Elementen, mit lasierenden Farbwolken und zarten geometrischen Formen, mit aus Bildfragmenten zusammengesetzten visuell eindrucksvollen Collagen.
Es ist eine abstrakte Malerei der selbstreflexiven Zuspitzung, die aus der Haltung des Malens entsteht und sich auf die fundamentalen Eigenschaften besinnt: Farbe und Form, die Aufwertung des Materials, die offene Oberfläche, der Gebrauch des Zufalls, die Suche nach einem inneren Zusammenhang. „Die Malerei ist mein Lebensbegleiter“, erzählt Luger. „Malerei ist ein Haltungsthema, eine Charaktersache.“ Wir müssen uns Zeit nehmen für Lugers Bildwelten, uns in sie einsehen. Doch dann werden wir reich belohnt.
Günther Oberhollenzer